Das Gespräch am Anfang
Der erste Schritt ist fast immer das Gespräch. Bevor überhaupt behandelt wird, nehmen wir uns Zeit, um zu verstehen, woher die Angst kommt – sei es eine schlechte Erfahrung aus der Kindheit, die Angst vor Schmerzen oder einfach das Gefühl, im Behandlungsstuhl die Kontrolle zu verlieren. Wer erzählen kann, was ihm oder ihr Sorgen macht, geht meist schon entspannter in die eigentliche Behandlung.
Kontrolle behalten während der Behandlung
Während der Behandlung selbst legen wir großen Wert auf klare Kommunikation: Jeder Schritt wird angekündigt, bevor er passiert, und Patientinnen und Patienten können jederzeit ein Zeichen vereinbaren, mit dem sie eine kurze Pause einfordern können. Dieses Gefühl, die Behandlung selbst stoppen zu können, nimmt vielen Menschen bereits einen Großteil des Kontrollverlusts, der die Angst eigentlich auslöst.
Zeit statt Tempo
Auch das Tempo passen wir an: Statt möglichst viel in einem Termin zu erledigen, planen wir bei Angstpatienten bewusst mehr Zeit ein und teilen Behandlungen bei Bedarf in mehrere, kürzere Sitzungen auf. So bleibt die Belastung für den Einzelnen überschaubar, und Vertrauen kann Schritt für Schritt wachsen.
Ernst genommen werden
Am wichtigsten ist jedoch vielleicht die Grundhaltung: Niemand wird bei uns für seine Angst belächelt oder unter Druck gesetzt. Jede Sorge wird ernst genommen, und jeder Mensch entscheidet mit, in welchem Tempo die Behandlung abläuft.
Ein Zahnarztbesuch soll am Ende vor allem eines sein: gut auszuhalten – und im besten Fall sogar ganz entspannt.